Driesener Str. 10, 10439 Berlin +49 (0) 176 84137512

Über mich

Familiärer Hintergrund

Als in Deutschland lebender Franzose mit italienischem Namen sind interkulturelle Themen sowohl in meiner Arbeit und als auch in meinem Alltag stets präsent. Mein Vater ist in Marokko geboren und aufgewachsen in einer Zeit, als das Land noch französisches Protectorat war. Die Europäisch-stämmigen übernahmen große Teile der lokalen Kultur und behielten diese nach ihrer Rückkehr nach Frankreich im Zuge der Entkolonialisierung bei. Sie nennen sich die Pied-noirs. Diese Community wurde von beiden Seiten verachtet wegen der Nachwirkungen der Kolonialisierung und Entkolonialisierung. Das Thema findet bis in die Gegenwart hinein nur sehr wenig Beachtung.

In ihrer Jugend hat meine Mutter viele Jahre in mehreren afrikanischen Ländern verbracht und eine tiefe Verbindung zum Kontinent entwickelt. Sie hat seine vielfältigen Kulturen und Völker ins Herz geschlossen und sie mir nähergebracht.

 

Zu meiner Person

Am ehesten würde ich mich wohl als Idealist bezeichnen. Dieser Begriff mag in der heutigen Zeit zwar negativ behaftet sein und eher mit Naivität gleichgesetzt werden. Vergessen wir dabei jedoch nicht die ursprünglichen Synonyme des Begriffs, als er noch frei von Vorbehalten verwendet wurde: Optimist, Perfektionist, Reformer, Visionär und Utopist. In der Lehre des philosophischen Idealismus bedeutet es, sich die Dinge in einer idealen Form vorzustellen oder in einer Art, wie sie sein könnten statt so, wie sie sind oder zu sein haben.

Um eine neue Strategie oder ein neues Konzept zu formulieren, Verbesserungsansätze zu eruieren und Probleme auf die nachhaltigste Weise zu lösen sind die oben genannten Eigenschaften jene, die man am ehesten braucht. Stellen Sie sich doch einfach mal die folgende Frage: Wie würde die Welt aussehen, wenn es keine Idealisten gegeben hätte, die unzufrieden mit der etablierten Ordnung waren und sie keine Vision von einer besseren Welt entwickelt hätten?

Trotz allem Idealismus habe ich mich davor bewahrt, naiv zu sein, da ich schon oft in schwierigen Kontexten gearbeitet habe, wie z.B. Armut, Ausgrenzung, Verfolgung, Diskriminierung oder sogar Gewalt. Um weitere konkrete Beispiele zu nennen: Ich konnte Erfahrungen sammeln im Umgang mit geistig behinderten Kindern, in einer LGBTI-Organisation in Uganda, mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Berlin und habe ebenfalls bei Projekten in Frankreich und Deutschland mitgewirkt, deren Fokus auf Obdachlosigkeit und soziale Inklusion gerichtet wurde.

 

Studien:

  • Hier ist eine chronologische Liste meiner Zertifikate:
  • Fachhochschuldiplom für Dienstleistungen und Beihilfen im Bereich Gesundheits- und Sozialwesen (zweijährige Ausbildung)
  • Bachelor in Erziehungswissenschaften mit Spezialisierung auf Soziale Intervention
  • Master of Arts Intercultural Conflict Management
  • Master in Geopolitik und Internationalen Beziehungen
  • Zertifikat des Instituts für Internationale Studien und Entwicklung, Spezialisierung: Verfahren und Politik der internationalen Zusammenarbeit.
  • Mediationsausbildung entsprechend der Qualitätsstandards des deutschen Bundesverbandes Mediation (BM).

 

Wofür ich stehe:

Ich verteidige die Werte von Humanismus, Gleichheit, sozialer Gerechtigkeit und Selbstbestimmung und kämpfe für den Respekt gegenüber Minderheiten. Ich trete ein für die Menschenrechte und den Schutz von Minderheiten, Vielfalt und Inklusion. Darüber hinaus engagiere ich mich für das Ideal sozialer Nachhaltigkeit, welches ein gegenseitiges Verständnis zwischen Individuen sowie Kulturen erfordert, um so die Basis für ein friedlicheres Miteinander zu schaffen. Dafür ist eine Kultur des fairen Dialogs auf Augenhöhe unentbehrlich.

Letztlich möchte ich Initiativen der Zivilgesellschaft sowie Sozialwirtschaft vorantreiben und dabei helfen, ihre Wirkung besser zu entfalten, im globalen Norden ebenso wie im Süden. Ich glaube fest daran, dass vom Volk ausgehende sog. Basisinitiativen eher zum Ziel führen als externe oder offizielle Initiativen je dazu in der Lage wären. Wir sollten sie unterstützen und uns für sie engagieren, weil von ihnen eine hohe Legitimität ausgeht und sie somit der verlässlichste Katalysator für Veränderungen sind. Dies gilt insbesondere für Entwicklungsländer, deren Demokratien gestärkt und deren Zivilgesellschaften mehr politisches Gewicht verliehen werden sollte als Ausgangspunkt für gerechtere Nord-Süd-Beziehungen.